Ryder Cup
Team Weißenburg gegen Team Gunzenhausen
Ihr werdet Euch jetzt sicher fragen „Was macht der Ryder Cup bei der Zollmühle?“
Ganz einfach: Angelehnt an den Kontinentalvergleich spielen wir auch bei uns einen Ryder Cup aus. Und zwar in Form eines Vergleichs Weißenburg gegen Gunzenhausen.
Der Kampf der Giganten findet bereits seit dem Jahre 1996 statt und zwar jedes Jahr (und nicht nur im zwei Jahresrythmus wie der große Kontinentalvergleich).
Der Vergleich ist langsam gewachsen von 4 gegen 4-Einzel im Jahre 1996 bis hin zur 2004er und bis 2014er gültigen Variante mit 8 gegen 8-Einzel und am zweiten Tag dann 4 Doppel (mit vier verschiedenen Spielvarianten).
Zum 20-jährigen Jubiläum 2015 wurde dann auf 3 Tage erweitert: jeweils vier Doppel an den ersten beiden Tagen auf fremden Anlagen und am Sonntag dann die 8 Einzel auf der Zollmühle.
Team captain
Die Kapitäne beider Teams waren 20 Jahre immer die gleichen, seit 1996:
Für Gunzenhausen Burkhard Meier und für Weißenburg Wolfgang Friedel.
Im 21.ten Jahr übergab Burkhard sein Team in jüngere Hände: Seit 2016 ist Markus Höhenberger für das Team Gunzenhausen verantwortlich. 2026 folgte Wolfgang Friedel, der die Führung des Team Weißenburg an Stephan Mayer übergab.
Siegesfeier
Ausgespielt wird natürlich auch etwas:
Neben dem Pokal und der Ehre geht es um einen kompletten „Feier“-Abend, den die Verlierer an die Gewinner zahlen müssen (natürlich mit Begleitung der Herzallerliebsten).
Braunes Getränk namens Jackieeeee inclusive 😉
Ryder Cup 2026
Teamaufstellungen:
Für Weißenburg: Stephan Mayer, Josef Göbel, Jürgen Wallinger, Thomas Kamm, Wolfgang Reiser, Bastian Nagl, Franz Pollak, Richard Treitz, Claus Steigerwald, Wolfgang Huber
Für Gunzenhausen: Markus Höhenberger, Oliver Krauß, Gerhard Denck, Rainer Strobel, Horst Huter, Peter Schubert, Herbert Schramm, Martin Rieger, Florian Killersreiter, Reinhard Höfling, Axel Möbius, Michael Wolff
Die Tradition lebt!
2026 fand zum 27.ten mal der Zollmühle-RyderCup Weißenburg gegen Gunzenhausen statt.
Die beiden Captains Markus Höhenberger (Gunzenhausen) und erstmals Stephan Mayer (Weißenburg) hatten wieder Schlagfertige Teams aufgestellt um sich an drei Tagen am Stück zu duellieren.
An Tag Eins gab es vier Doppel (mit den Varianten BestBall und Scramble) im GC Fürth, an Tag zwei vier weitere Doppel (Varianten Klassischer Vierer und Auswahldrive) im GC Steigerwald und am Sonntag dann acht Einzel auf der Zollmühle.
In Fürth ging Weißenburg nach drei Siegen mit 6:2 in Führung und konnte am Samstag im Steigerwald nochmal mit dem gleichen Ergebnis nachlegen, so dass man nach den Doppeln mit 12:4 führte. Sieht zwar beruhigend aus, aber die Vergangenheit zeigte, dass meist der Zurückliegende die Einzel für sich gewann. Es war also noch nichts in trockenen Tüchern.
Die Voraussetzung für WUG war klar: Fünf Punkte fehlen noch, also zwei Einzel gewinnen und Eines teilen, dann ist man durch.
Gleich im Ersten Flight konnte Weißenburg dank eines Sieges Ihres Captains Stephan Mayer und der Teilung von Urgestein Josef Göbel 3 Punkte einfahren, was für die anderen sehr beruhigend war und den Druck wegnahm.
Am Ende gewannen die Wugerer drei Einzel und teilten Eines, was zum Gesamtergebnis von 19:13 führte.
Anschließend ging es zur Siegerehrung mit dem gemütlichen Teil über.
Wie immer durften (mussten) die Verlierer die Sieger einladen – egal was gegessen oder getrunken wird.
Außerdem erfolgte die sofortige Herausforderung für das nächste Jahr.
Besonders schön war bei der Feier auch, dass der Initiator der Veranstaltung und 26fache Weißenburger Captain Wolfgang Friedel (jetziger Ehrencaptain) mit dabei war und immer noch im Hintergrund das Weißenburger Team mit unterstützt.