Top 40 I in Hof

Hof (Westsibirien)

Ausführlicher Spielbericht vom 3. Spieltag der TOP 40 I 2017


In Sibirien spricht man je nach Gegend verschiedene Sprachen. Jakutisch, burjatisch, kalmückisch und noch ein paar andere Sprachrichtungen, die ich nicht so ganz genau kenne.

 

In Hof angekommen, haben wir uns erst einmal mit ein paar ortsansässigen Pelztierjägern mit Händen und Füßen verständigt, um wenigstens notdürftig unsere sommerliche Kleidung etwas zu ertüchtigen.

 

Nach ein paar nicht nachzuvollziehenden Ausflügen in die angrenzende Taiga, Tundra und in ein paar vorgelagerte Tümpel des Baikalsees wurde sich wieder im Basislager der Pelzjäger getroffen.

 

Die anfänglichen Sprachschwierigkeiten konnten im Laufe des Nachmittags dank eines beherzten Vorstoßes von Harald Schreitt glücklicherweise gut mit Hilfe eines reichlich vorhandenen Nationalgetränkes bräunlicher und weißlicher Färbung überbrückt werden.

Die Hofer sind echt richtig nette Kerle – wir haben uns dann gut angefreundet. Dies veranlasste sogar unseren Captain den Vorschlag zu machen, ob man sich nicht einmal zu einem Freundschaftsspiel auf halber Strecke in Abenberg treffen wolle …

 

Nach intensiver Pflege dieser neuen Freundschaft stellten sich allerdings mit voranschreitender Uhrzeit komischerweise die anfänglichen Sprachschwierigkeiten wieder ein. Wir sollten uns wirklich öfter mit diesen freundlichen Menschen treffen. Ich bin mir sicher, dass das mit der Sprache dann besser werden würde.

Ich bin ja tatsächlich nur etwas fremdsprachenbegabt, aber einen Satz – als Beispiel – kann ich gut wiedergeben. Thomas (man sieht, sogar die Namen sind ähnlich wie im germanischen) sagte am Schluss sowas wie: „Wenn Du zwa Moussn vo denn Schlappmbier tringscht, bischt vull wai a Ahmer!“

 

Es war ein wirklich sehr schöner Ausflug, der der Völkerverständigung einen großen Dienst erwiesen hat – mehr aber auch nicht!

 

Ich möchte nicht näher auf die Ereignisse in den Wäldern Westsibiriens eingehen, da eventuell die Abenteuerlust junger Menschen geweckt werden könnte – das wollen wir nicht! Das ist echt gefährlich: Bären und Wölfe, Tiger und Elefanten, Schlangen und Krokodile und vor allen Dingen … AFFEN!!!

Mehr möchte ich auch nicht dazu sagen! Ich denke im Sinne aller!

 

Unser nächster Auftritt ist in Lichtenau – ich hoffe, da gibt es dann auch wieder Anderes zu berichten!

 

Udo